home

Mit Software zum Erfolg

Sitemap Fettabbau

Sitemap Muskel-/Kraftaufbau

FAQs

eMail

Literaturquelle: The Effects of Diet on Testosterone Part 1:
Calories and Protein,
April 1, 1999 (Volume 2, Number 7)
by Thomas Incledon, MS, RD, CSCS and
Lori Gross, LPTA, LATC, CSCS
(Dies ist eine freie Übersetzung von Dr. Tengler, in Teilbereichen umstrukturiert, um die entscheidenden Inhalte besser verdeutlichen zu können.
Persönlichen Anmerkungen von mir sind durch und
Font Courier gekennzeichnet. Mögliche Rechtschreibfehler, trotz mehrmaliger Korrektur, bitte ich zu entschuldigen.)©Dr. Tengler

Einleitung
In diesem Artikel werden die verschiedenen Beziehungen zwischen Makronährstoffen und der Synthese und Freigabe von Testosteron behandelt.
Die Ansichten, die hier wiedergegeben werden, spiegeln unsere eigenen Interpretationen der wissenschaftlichen Literatur wieder, hier ist also das letzte Wort noch nicht gesprochen. Zögern Sie nicht die angegebenen Referenzen selbst durchzuchecken, um sich eine eigene Meinung zu bilden.
Der Artikel ist in zwei Teile unterteilt.
Der 1. Teil gibt einen Überblick darüber, wie Testosteron im Körper selbst stimuliert wird, zeigt wie das Kaloriengleichgewicht die Testosteronproduktion beeinflusst und diskutiert wie die Proteinzufuhr das zirkulierende Testosteronniveau beeinflußt.
Teil zwei erklärt, wie Kohlenhydrate und Fette die Testosteronsynthese und Zirkulation beeinflussen. Aller Fakten werden im Teil 2 zusammengefaßt, damit sie die Erkenntnisse in ihren Ernährungsplan einfließen lassen können.
Denken Sie daran, dass dies ein sehr komplizierter und dynamischer Prozess ist. Die Referenzen beziehen sich im allgemeinen auf Studien mit Männern. Es werden aber auch Untersuchungen an Tieren angegeben, wenn dies für die Diskussion der vorliegenden Mechanismus notwendig ist, oder um zu erklären wie die aktuellen Vorgänge im Körper stattfinden.

Auch wenn die Informationen teilweise sehr technisch sind, lesen Sie weiter, weil sie sehr viel lernen werden und dies in ihre Ernährung einfließen lassen können.



Die HPT Achse
Ein Artikel über die Wirkungen einer Diät auf die Hormone würde unvollständig sein, ohne einen Überblick über die
Beziehungen zwischen den Organen und den Hormonen. Der Begriff Achse bezieht sich in diesem Zusammenhang auf die Linie, um die es hier geht. Die Drüsen die auf dieser Linie liegen sind:
Hypothalamus, Hirnanhangdrüse und Hoden.
Die Ereignisreihenfolge, welche ihren Höhepunkt in der Produktion oder Freigabe von Testosteron hat, beginnt im Hypothalamus.
Hier werden von spezialisierten Nervenzellen gonadotrope Hormone
(GnH) freigegeben. GnH ist ein Dekapeptid (einer Kette von 10 Aminosäuren) welches direkt über die Blutgefäße in die vorhergehende Hirnanhangdrüse wandert, wo es die Freigabe von luteinisierendem Hormon (LH)(1) stimuliert. LH wird in das Blut in abgesondert, wo sich an die Rezeptoren der Leydig-Zellen der Hoden anhängen. Das bewirkt die Aktivität eines Enzyms, P-450scc, das auch als cholesterol-side-chain-cleavage enzyme (1)bezeichnet wird.
Nach einer Reihe von 5 enzymatischen (fermentalen) Schritten, ist Cholesterin in Testosteron umgewandelt.

Der Körper reguliert das Testosteronniveau im Blut über verschiedene Mechanismen.
Einmal im Blut werden
44 Prozent des Testosterons an ein Protein gebunden dass entweder sex-hormone-binding-globulin (SHBG) oder testosterone-binding globulin (TeBG) genannt wird, was auf die größere Anziehungskraft von Testosteron, als Ästradiol (E2, ein Östrogen) hinweist.
Ungefähr
54 Prozent des Testosterons werden von Albumin und anderen Proteinen gebunden.
2 Prozent des Testosterons bleibt, ohne an irgendein Protein gebunden zu sein, im Blutkreislauf. Dieses ungebundene Testosteron wird als freies Testosteron (fT) (1) bezeichnet.
Im Augenblick geht man davon aus, dass nur dieses fT oder das an Albumin gebundene Testosteron einen wechselseitigen Einfluss auf das Körpergewebe haben.
Die Wichtigkeit dieses Punktes wird später näher erörtert, wenn die Daten verschiedene Studien diskutiert werden. Von dem Testosteronanteil der auf das Körpergewebe wirkt und umgekehrt, wird ein Teil an Steroid-Rezeptoren gebunden.
In den meisten Geweben, z.B. den Skelettmuskeln, stimuliert dieses Testosteron direkt die Protein Synthese. In einigen Geweben, wie z.B. dem Gehirn und den Fettzellen, kann es in E2 über die aromatisierenden Enzyme umgewandelt werden.
In anderen Geweben, wie zum Beispiel den Prostatadrüsen, kann es in Dihydrotestosteron (DHT) über die 5-alpha-Reduktase Enzyme, umgewandelt werden.
Testosteron kann entweder direkt oder durch eine Umwandlung in E2 oder DHT seine eigene Produktion hemmen.
Die Umwandlung in E2 oder DHT kann im Gehirn oder in anderen Geweben stattfinden. E2 und Testosteron üben einen stärkeren Hemm-Effekt auf diese Testosteronproduktion aus als DHT. Dieser Prozess wird als negative-Feedback Hemmung bezeichnet.
Darin liegt der Grund, warum die Verwendung von Steroiden, Enzymblockern und Prohormonen weit entfernt von einer perfekten Wirkung hinsichtlich Erhöhung des Testosteronniveaus sind.

Es liegt ein dynamischer Prozess vor. Wenn das Testosteronniveau im Blut steigt, findet simultan ein entsprechender Zuwachs an Hemm-Signalen statt.
Die Folge ist, dass der Körper weniger Testosteron produziert.
Das Gegenteil findet statt, wenn das Testosteronniveau sinkt.

Das ist ein grundlegender Überblick in einfacher und simplifizierender statischer Form. Der Körper ist ein hoch dynamischer Organismus und viele Faktoren kommen hier ins Spiel, welche diesen Prozess regulieren.
Damit sind wir beim Punkt, die verwirrenden Probleme zu erläutern, die auftreten, wenn versucht wird das Niveau der Androgene zu erhöhen.

Der Einfluss der Kalorien auf Testosteron

In jeder Minute eines Tages entscheidet sich irgend jemand Fett abzubauen. Eine Diät mit reduzierten Kalorien wird sehr häufig praktiziert, obwohl nicht immer erfolgreich. Es gibt einige Leute, die glauben, dass Fasten (oder was wir geplanten Hunger nennen) eine notwendige Methode ist, den Körper zu reinigen.
Welchen Einfluss hat diese Kalorienreduktion auf die endokrinen Reaktionen innerhalb der HPT Achse?
Wie Sie vielleicht richtig vermuten, beginnt sich ein Karussell zu drehen.
Wenn jemand fünf Tage fastet, kann sich LH, T und ft bis 30-50% verringern (2).
Wie es scheint, wird weniger GnH vom Hypothalamus freigegeben, da dem Körper Energie vorenthalten wird. Die Folge ist ein schwächeres Signal zur Freigabe von LH. Da Form der LH Freigabe unverändert bleibt, nimmt der Betrag des freigegebenen LH pro Zeiteinheit ab, das bedeutet, dass Dein Körper schwächere Signale erzeugt, um die Testosteronproduktion anzuregen.
Und außerdem, das zeigten Untersuchungen an fastenden Ratten, verringerten Testikelenzyme, die bei der Synthese von Testosteron eine Rolle spielen, ihre Funktion. Das bedeutet, dass sogar wenn genug LH die Hoden erreicht, können diese nicht mehr die normale Testosteronmenge produzierten.
Diese Testosteron-Verringerung kann auch dafür verantwortlich sein, das beim Fasten Muskelmasse verloren wird.
Natürlich ist das genau das, was wir nicht wollen, auf dem Weg größer und stärker zu werden. Wie auch immer, viele Spitzensportler haben gelernt wie Fasten in ihre Wettkampf-Vorbereitung integriert werden kann.
Wenn man anabole-androgene Steroide nimmt, ist fasten eine gängige Praxis, um ein positives Testergebnis zu verhindern.
Aber bevor sie sich jetzt nur noch von Säften ernähren und denken das sie den nächsten Drogetest durch Fasten beeinflussen können, denken sie daran, dass diese Methode nicht immer zuverlässig ist,
außerdem funktioniert sie nicht, wenn sie fremde Stoffwechselprodukte im Körper haben.

Das gemeinsame Problem bei allen Diäten ist, die hart erkämpfte Muskelmasse zu halten.
Eine harte Kalorienreduzierung, entweder durch verringerte Nahrungszufuhr oder durch exzessives Training erzwungen, verringert Testosteron.

Es gibt hier keine in Stein gemeißelten Zahlen, aber man kann davon ausgehen, dass eine Verringerung der Kalorien um 15 Prozent das Testosteronniveau nicht reduziert.

(Bem.: Das stimmt übrigens mit den Empfehlungen der PlusMinus-Diät überein).
Das sollte man bedenken, wenn man eine Diät-Strategie plant.
Wenn sie ihre Kalorien zu stark verringern, riskieren Sie, dass ihr Testosteronniveau ebenfalls stark abnimmt und sie können ihren Muskeln "Tschüss" sagen.
Die gute Nachricht ist, dass, wenn wieder ein Kaloriengleichgewicht vorliegt, in den meisten Fällen, sich das Testosteronniveau auf normale Werte einpegelt.
Die schlechte Nachricht ist, dass, wenn sie andauernd chronisch lange Ausdauer- Übungen durchführen, ihr Testosteronniveau auch durch Extra Kalorien nicht mehr auf normaler Werte zurückkommt.

In männliche Personen die viel essen, um eine Gewichtszunahme zu bewirken, besteht die Neigung, dass sich das
Testosteronniveau verringert in dem Maße, wie Körperfett zugelegt wird (6).
Aus diesem Grund ist es vernünftig, die Kalorienzufuhr nicht über 1000 kcal über dem notwendigen Maß ansteigen zu lassen.
Literaturstudien deuten darauf hin, dass große kurzzeitige Fettzunahmen und kleine aber andauernde Fettzuwächse das Testosteronniveau senken.
Das beruht vielleicht auf der inversen Beziehung zwischen Testosteron und Insulin und/oder den aromatisierenden Enzymen. Es ist klar, dass mit übermäßigem Körperfett die
aromatisierenden Aktivitäten in den Fettzellen zunehmen, deshalb wird mehr Testosteron in Östrogen, Ästradiol genannt, umgewandelt.
Die Sache mit dem Insulin und Testosteronniveau ist viel komplizierter und noch nicht richtig geklärt.
Einiger Forschungen zeigten, dass Insulin die Testosteronregulierung positiv beeinflusst, während Kohlenhydrate und Proteindrinks, welche den Insulinspiegel erhöhen, das Testosteron bei Männern, die Widerstandstraining betreiben, erniedrigte.
Das kann wegen einer erhöhten Aufnahme durch Gewebe, wie z.B. Skelettmuskeln, sein, verstärkte Absonderung von Testosteron in Harn, oder verringerte Reaktion der Hoden zur Testosteronproduktion.

Neben der Kalorienzufuhr spielen Hydratation und Schlaf auch noch eine wichtige Rolle. Eine Verringerung des Körpergewichtes um 3,8 Prozent durch die Dehydrierung, beeinflusst das Testosteronniveau nicht, wenn man ein leichtes Training durchführt(10). Aber nehme dir nicht alle Chancen durch eine Dehydrierung. Trinke genug Wasser, jeden Tag. Achte auf genug Schlaf. Eine Störung des Tag/Nacht Rhytmusses kann Testosteron um beinahe 50 Prozent verringern. Natürlich, man bekommt nie genug Schlaf.

Proteinkonsum und Testosteron

Der direkte Einfluß von Protein auf das Testosteronniveau wurde noch nicht vertieft beim Menschen untersucht. Er gibt einig Forschungen über den Einfluß von sehr proteinreichen Mahlzeiten auf extrem fette Personen und Gewichtsverlust.
Da diese Ergebnisse für sie wahrscheinlich nicht interessant sind, lesen Sie weiter und wir werden die wesentlichsten Ergebnisse für Sie zusammenstellen.
Bei fettleibigen Männern bewirkten 600 kcal pro Tag mit 400 kcal von Protein (50g Protein von Rindfleisch und 50g Protein von Kasein) ein noch niedrigeres
Testosteronniveau als durch Fasten (12). Normalerweise, wenn die Nieren das Testosteron aus dem Blut filtern, wird ein Teil des Testosterons wieder aus den Nieren vom Blut resorbiert. Die Forscher kamen zu der Aussage, dass das zusätzliche Protein in der Diät mehr Ketokörper erzeugt. Sie schlußfolgerten, dass die Ketokörper durch die Nieren aus dem Blut gefiltert werden und dann wieder vom Blutkreislauf, zu Lasten des Testosterons, resorbiert werden.
Die meisten Leute, die dies lesen, werden nicht fettleibig sein, und es ist so, daß proteinreiche Diäten besonders bei Bodybuildern und Powerliftern üblich sind.
Die Möglichkeit existiert also, dass bei einer ketogenen oder anabolen
Diät, die Harnausscheidung von Testosteron während der ketogenen Phase größer ist.


Er es ist bekannt, daß Protein in der Nahrung den Stoffwechsel verschiedener
Chemikalien beeinflussen kann. Verschiedene empirische Testreihen zeigten, daß unterschiedliche Nahrungsmittel den Metabolismus von Dogen im Körper beeinflussen können (13). Es wurde z.B. festgestellt, daß Kohl die Funktionen verschiedener Leber Enzyme ändert. Dies könnte die Halbewertzeit von Drogen im Blut ändern.
Bedenkt man die Anzahl unterschiedlicher Diäten, welche befolgt werden, die unterschiedlichen Medikamente die benutzt werden, dann ist die logische Konsequenz, darauf zu achten, wie der unterschiedliche Makronährstoffgehalt den Drogen(Hormon)stoffwechsel beeinflußt.
Es stellte sich heraus, daß
eine Diät mit einem hohem Proteinanteil, also eine Diät mit mehr Kalorien von Protein, als von Kohlenhydraten und Fett, einige Drogen schneller umwandelt, also die Zeit zum Abbau der Drogen verringert. Da Diäten den Stoffwechsel beeinflussen, können Sie vielleicht die Leberenzyme beeinflussen, die am Stoffwechsel endogener Steroide teilhaben.
Es wurde mit Sicherheit herausgefunden, daß eine proteinreiche Diät die Reduzierung von Testosteron verringert (14). Die Reduzierung der Abnahme von Testosteron könnte eine mögliche verringerung von DHT und/oder Androsterone im Blut bedeuteten, was im allgemeinen gut ist.
Wie auch immer, das DHT-Nievau wurde nicht gemessen und, viel wichtiger, die Harnausscheitungen von Testosteron nahmen zu, obwohl statistisch unbedeutend.
Da diese Testpersonen nicht in der Ketose waren, kann man wahrscheinlich davon ausgehen, daß Ketokörper keine Zunahme der Testosteronausscheitungen bewirken.
Ungeachtet des exakten Mechanismusses, es gibt in der Literatur ausreichend Beweismaterial dafür, dass,
wenn der Proteinanteil den Anteil der Kohlenhydrate übersteigt, mehr Testosteron im Harn ausgeschieden wird.

In einer Studie mit sieben normalen Männer und im Alter von 23 bis 43 Jahren, wurde einer proteinreiche Diät mit einer kohlenhydratreichen Diät verglichen (15).

Auf diese Studie wird sich immer wieder bezogen und sie wird als Beweis dafür zitiert, dass eine proteinreiche Diät das Testosteronniveau im Blut senkt.
Auf die kohlenhydratreiche Diät dieser Studie wird im
Teil 2 eingegangenen.
Die proteinreiche Diät bestand aus:
44% Protein
, 35% Kohlenhydraten und 21% Fett und lieferte zwischen 2400 und 2500 kcal/Tag.
Nehmen wir an es waren 2450kcal/Tag.
Dien Männer hatten ein Körpergewicht zwischen 64-72 kg.
Nehmen wir an sie hatten ein Körpergewicht von 68kg.
Mit:
1g Fett = 9 kcal und 1g Protein= 4 kcal und 1g Kohlenhydraten = 4kcal ergeben sich: 270g Protein, 215g Kohlenhydrate und 58g Fett pro Tag.

Das Gesamttestosteron ist in diesem Zusammenhang aber nicht so wichtig. Viel wichtiger ist der bioaktive Teil des Testosterons. (In obigem Überblick über die HPT Achse, wurde erwähnt, daß SHBG-bound T nicht als aktiv angesehen wird dagegen aber die anderen Teile des Testosterons).
Bei den Testpersonen mit der proteinreichen Diät, war das Gesamttestosteronniveau um 28% niedriger als bei der kohlenhydratreichen Ernährung (15).
Das ist wichtig, da sich das Testosteron bei allen sieben Testpersonen verringerte.
Die Werte lagen zwischen 10 und 93%. Bei den gleichen sieben Testpersonen verringerte sich das SHBG Niveau um 39% mit einer Spannweite von 19-64%.
Wenn man sich diese Daten ansieht, bekommt man den Eindruck, daß der biaktive Anteil von Testosteron bei den Tests mit proteinreicher Nahrung höherer war.
SHBG-bound T und fT wurde nicht gemessen, deshalb ist das nicht sicher.
Es scheint so, daß bei einer mittleren Abnahme der SHBG Werte um 39% und nur 28% beim Testosteron, mehr Testosteron übrigbleibt, um mit dem Gewebe zu interagieren.
Wenn wir jedoch die tatsächliche Änderung der Hormone berechnen, wobei wir die Daten dieser Studie benutzen, müssen wir einiges anders sehen. Der mittlere Wert und Standardabweichung (M+-SE) für Testosteron war 371 +- 23ng/dL.
Die zur Zeit in der klinischen Chemie gebrauchte Einheit ist nmol/L.
Wenn man den mittleren Testosteronwert mit dem Umwandlungsfaktor 0.0347 multipliziert, erhält man: 12,9 +- 0.8 nmol/L.
Der (M+-SE) für SHBG war 23,4+-1.6 nmol/L.
Wenn wir annehmen, dass 44 Prozent des Testosterons an SHBG gebunden sind, ergibt sich, dass 5.7 +- 0.4 nmol/L des Testosterons an SHBG gebunden sind. Damit bleiben 7.2 +- 0.4 nmol/L übrig, um das Körpergewebe wechselseitig zu beeeinflussen. Aus diesen Daten wissen wir jedoch nicht, ob der Betrag des Testosterons, welches an SHBG gebunden ist unter oder über diesen normalen 44 Prozent liegt, je nachdem würde dann mehr oder weniger Testosteron zur Interaktion mit dem Körpergewebe vorliegen.
Das ist eine Studie, und es ist zu diesem Zeitpunkt sehr schwierig zu einem Ergebnis zukommen.

Wenn das jedoch wirklich passiert, dann verringert eine proteinreiche Diät anabolen Aktionen im Körper. Unglücklicherweise wurde dies bis jetzt noch nicht der durch ausführliche Messungen verifiziert und bleibt zu diesem Zeitpunkt reine Theorie.

Wir können auf jeden Fall festhalten, daß die Gesamtkalorien und der Proteinanteil in der Nahrung das Testosteronniveau so beeinflussen, dass es entweder erhöht oder verringert wird.

Im nächsten Teil wird darauf noch einmal eingegangen und das Ganze dann in eine Diät-Strategie integriert.

zu Artikel 2:Gezielte Steuerung der Testosteronproduktion durch balancierte Makronährstoffe

zurück

Autobiography

Tom is currently a graduate student at the University of
Miami, working towards his MD and PhD. His
background includes working as an assistant at the
Pennsylvania State University Center for Sports
Medicine, where he was involved in research on the
effects of diet and/or exercise on various endocrine
responses and physical performance. He currently
serves as Vice-President of Human Performance
Specialists, Inc. (a "think-tank" for research in enhancing
human performance) and the Director of Sports
Nutrition for Optimum Performance Systems, Inc. (a
scientifically driven organization that enhances human
performance via training and nutrition). He also is a
consultant for several top supplement companies. Lori is
the President of Human Performance Specialists, Inc.
and the Director of Program Development for Gold's
Gym Family Fitness Center of Sunrise, Florida. She is
also active as a lecturer and rehabilitation consultant to
high school, collegiate, and professional sports teams.
Tom and Lori both write articles on training and nutrition
for Muscle & Fitness, FLEX, PUMP, Exercise For
Men, and Natural Bodybuilding & Fitness. To contact
them for seminars, consultations, or questions, please
email them at lorig8R@sprynet.com.