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FAQs zu Fettabbau

 

FAQs von Hatfield

Ernährungs-FAQs zum Fettabbau Archiv_f1:

Quelle: Die genaue Quelle der nachfolgenden Informationen konnte ich leider nicht mehr herausfinden. Mögliche Ursprünge sind folgende newsgroups: alt.support.diet, sci.med.nutrition, misc.health.diabetes
1. Was ist Hyperinsulinismus?  
2. Was ist Hypoglykämie?  
3. Was versteht man unter Syndrom X?  
3a.Was versteht man unter Glykämischem Index?
4. Kohlenhydratarme Diäten 4.1 Was ist Ketose?
5. Was ist CAD? 5.1 Was ist ein Auslöser?
  5.2 Wie kann ich feststellen, ob ich kohlenhydratsüchtig bin, oder Hyperinsulinismus habe?
  5.3 Wie schnell kann ich Fett verlieren?
  5.4 Es erschreckt mich, dass in der Diät so viel Fett ist.
  5.5 Kann ich diese Diät durchführen und gleichzeitig Vegetarier sein?
  5.6 Kann ich diese Diät mit wenig Fett durchführen?
  5.7 Sind zwei Tassen Gemüse das Maximum?
  5.8 Wie kann ich auf Fragen und Kommentare von neugierigen Verwandten oder Freunden bzgl. dieser Diät reagieren?
  5.9 Was kann ich zum Frühstück außer Eiern essen?
  5.10 Wann sollte ich mit der Diät beginnen? worauf muß ich achten?
6. Protein Power  


1.
Was ist Hyperinsulinismus?

Jedes Mal, wenn Kohlenhydrate gegessen werden, produziert der Körper zuviel Insulin.

Wenn Sie Kohlenhydrate essen, produziert Ihr Körper Insulin, um den Zucker (Kohlenhydrate) aus dem Blut in die Zellen zu transportieren.
Wenn man auf das Zuckerangebot im Blut überempfindlich reagiert,
wird zu viel Insulin produziert. Die Folge ist, dass der
Blutzucker
zu stark absinkt und Zucker in den Zellen als Fett gespeichert
wird.

Damit haben Sie zwei Probleme: Gewichtzunahme (Fett) und
Hypoglykämie.

Bei Personen, bei denen der Körper mit einer erhöhten Insulinausschüttung reagiert,
ist deshalb eine der populären Diäten mit hohem Kohlenhydratanteil und wenig Fett,
wirkungslos.
Dieser Hyperinsulinismus ist eine neue Krankheit. Er wurde zwar schon vor mehr als 30 Jahren erkannt, aber von der Medizin ignoriert.


2.
Was ist Hypoglykämie?

Hypoglykämie ist ein Zustand, bei dem im Blut zu wenig Zucker ist, um den Körper mit Energie zu versorgen.

Das kann im Extremfall zum Tode führen.
Mögliche Symptome:
- Verwirrtheit
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Schlaflosigkeit
- Ängstlichkeit
- Schüttelfrost
- Platzangst
- Heißhunger
- erhöhte Pulsfrequenz
- Schwindel
- Kälte-, Hitzeanfälle
- Koordinationsprobleme


An dieser Stelle eine Bemerkung zu
"Heißhunger":
Sehr oft verspüren Leute nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit, wie
Nudeln, Brot, eine starkes Hungergefühl. Dies im allgemeinen nach
1 bis 3 Stunden nach dem Essen. Das ist eine normale Reaktion, wenn man viele Kohlenhydrate mit wenig Protein und wenig Fett isst.
Es ist so, dass, wenn man eine Diät mit hohem Kohlenhydratanteil befolgt, der Körper verlangt, dass man diese Art der Ernährung fortsetzt.

Und es ist so, dass viele Ärzte Diäten mit einem hohen Kohlenhydratanteil vorschreiben. Es dürfte jetzt klar sein, dass dies Personen mit Hyperinsulinismus fetter und fetter macht.


3.
Was versteht man unter Syndrom X?

 Syndrom X beinhaltet verschiedene Merkmale:
- Unfähigkeit Gewicht zu verlieren, wenn man eine fettarme,
kalorienarme Diät durchführt
- Hohe Triglyzeride Werte
- Niedrige HDL Cholesterin Werte
- Hypoglykämie
- Bluthochdruck


Diese Merkmale werden sehr erfolgreich mit kohlenhydratarmen
Diäten behandelt.


3a.
Was versteht man unter Glykämischem Index?

An dieser Stelle soll der G-index nicht definiert werden, da
dessen Verständnis nicht notwendig ist, um eine
CAD erfolgreich
durchzuführen.
(CAD := Carbohydrate Addict's Diet, frei übersetzt etwa: Diät für
Kohlenhydratsüchtige).


Wichtig ist zu verstehen, was eine hohe Insulinausschüttung verursacht.
Eine Mahlzeit mit hohem Kohlenhydratanteil (Nudeln zum Beispiel) wird sehr schnell absorbiert und lässt den Blutzuckergehalt in die Höhe schnellen. Die Folge ist eine viel zu hohe Freisetzung an Insulin, was den Blutzuckerspiegel abstürzen lässt.
DAS verursacht Hunger.
Für dir praktische Handhabung der CAD bedeutet das, dass eine
Mahlzeit mit Protein und Fett balanciert werden muss, um die
Absorption zu verlangsamen und damit den Blutzuckerspiegel auf moderatem Niveau zu halten.

Mehr Informationen zum: glykämischem Index



4.
Kohlenhydratarme Diäten

Es gibt eine Reihe von Diäten, einige neu, einige alt, die benutzt
werden den Hyperinsulinismus zu kontrollieren.


Eine der ältesten ist die von
Dr. Atkins 1970 veröffentlichte Diät,
welche extrem kohlenhydratarm ist.
Die von
Dr. Richard und Dr. Rachel Heller publizierte Diät besteht
aus 2 Mahlzeiten, mit wenig stärkehaltigen Kohlenhydraten aber
viel kohlenhydratarmem Gemüse, Protein und Fett.
Dr. Sears hat ein Buch mit dem Titel "Entering The Zone" veröffentlicht.
Diese Diät hat die Anteile 40/30/30 Kohlenhydrate/Fett/Protein.
Er behauptet, dass diese Zusammenstellung sich sehr positiv auf
den Körper auswirkt.
Die Veröffentlichung von
Dr. Michael und Mary Eades heißt
"Protein Power" und bevorzugt viel Protein und wenig Kohlenhydrate.

Viel Protein kann jedoch für manche Personen, speziell für solche
mit Nierenproblemen nachteilig sein.
An dieser Stelle muss gesagt werden, dass es im Augenblick wenig
Untersuchungen bzgl. der Schädlichkeit oder Unschädlichkeit von
Ketose gibt. Wenn es schädlich sein sollte, ist es nicht schlimmer als
fett zu sein.
Ich ernähre mich seit Januar 1998 mit ca. 70% bis 80% Fett in meiner Nahrung. Die Ergebnisse, besonders die Blutwerte, haben mich von dieser Art der Ernährung überzeugt. An anderer Stelle dazu mehr.

Viele Diät Gurus der fettarmen Abteilung machen Ketosis für alle
möglichen Probleme, z.Bsp. Muskelverlust, Nierenkrankheiten... ,
verantwortlich. Dies ist aber unwissenschaftliches Geschwätz.


4.1
Was ist Ketose?

Ketonkörper werden vom Körper als Nebenprodukt der
Fettverbrennung produziert. Wenn im Blut mehr Ketonkörper als Glucose zirkulieren, befindet sich der Körper im Zustan der Ketose
.

/3/

"Wenn der Blutzuckerspiegel unter die kritische Grenze fällt und keine neuen Kohlenhydrate verzehrt werden, schüttet die Bauchspeicheldrüse Glukagon aus. Dieses Glukagon setzt nun die in der Leber als Glycogen gespeicherte Glucose frei, so dass das Gehirn weiter kontinuierlich mit Blutzucker versoprgt werden kann. Wenn die Glycogendepots in der Leber aber erschöpft sind (und weiterhin keine Glucose aus kohlenhydratreicher Nahrung zur Verfügung steht), sorgt Glikagon dafür, dass Fettsäuren aus den Körperdepots aufgespalten werden; dabei entstehen Ketonkörper. Diese Ketonkörper dienen nihct nur der Energieversorgung des Gehirns, sondern werden von den Muskeln ebenfalls zur Energieproduktion genutzt. Wenn im Blut mehr Ketonkörper als Glucose zirkulieren, befindet sich der Körper im Zustan der Ketose."

Ob man im Zustand der Ketose ist, kann mit "Ketostix" gemessen werden. Ketose tritt während des Fastens, kohlenhydratarmen Diäten, Schwangerschaft und bei Diabetes auf.

Bei der Dr. Atkins Diät ist die Ketose
das Ziel.



5.
Was ist CAD?

Das Ziel der CAD (Carbohydrate Addict's Diet) ist die Kontrolle
der Insulinausschüttung.

(CAD, frei übersetzt etwa: Diät für Kohlenhydratsüchtige).

Die Hellers, Autoren von "The Carbohydrate Addict's Diet", erkannten, dass viele übergewichtige Leute zu viel Insulin freisetzen, wenn sie Kohlenhydrate essen.
Insulin ist das verantwortliche Hormon für die Fettspeicherung.
Wenn der Körper zu viel Insulin produziert, wird zum einen Energie als Fett gespeichert und zum anderen kann der Blutzuckerspiegel sehr stark abfallen. Die Folgen sind Müdigkeit, Konzentrations-
schwierigkeiten, Heißhunger... .

Um die Insulinausschüttung zu verringern, werden zwei Hauptmahlzeiten durch kohlenhydratarmen Mahlzeiten ersetzt, so dass insgesamt die Kohlenhydratzufuhr und Insulinausstoss reduziert werden.
Viele Leute nehmen Frühstück und Mittagessen.


5.1
Was ist ein Auslöser?

Ein Auslöser kann ein Nahrungsmittel, eine Arznei, ein Vitamin oder eine biologisch/chemische Reaktion sein, welche den Insulinausstoß erhöht und/oder einen Blutzuckerabfall verursacht.

Einige Auslöser sind augenscheinlich. So zum Bsp. kohlenhydratreiche
Nahrungsmittel, besonders wenn sie zur falschen Zeit gegessen werden (nicht zu den Hauptmahlzeiten).
Andere Auslöser sind schwieriger zu erkennen: Viele Arzneimittel, verschrieben oder nicht, können Auslöser sein.
Einige sind deshalb Auslöser, da sie auf Stärke basieren, andere stimulieren den Insulinausstoß auf andere Art.
Generell sollten Arzneien und Vitamine zu den Hauptmahlzeiten genommen werden. Wenn das nicht möglich ist, dann mit Zwischenmahlzeiten.

Andere Auslöser sind Stress und Krankheit und und und . Diese sind
naturgemäß schwierig zu kontrollieren.

Ein Tipp: Wenn Sie erkennen, dass Sie ernsthafte Symptome haben, die auf einen niedrigen Blutzuckerspiegel hindeuten, dann sollten Sie
eine Tasse Milch trinken, um den Blutzuckerspiegel wieder zu erhöhen oder eine kleine Mahlzeit zu sich nehmen. Wenn möglich, kein kohlenhydratreiches Essen, das würde später den Blutzuckerspiegel wieder absenken.


5.2
Wie kann ich feststellen, ob ich kohlenhydratsüchtig bin,
oder Hyperinsulinismus habe?

Hier ist ein kleiner Test von ellaxiak@delphi.com

Ich habe diese Quelle nicht geprüft.

1. Müde oder hungrig am Spätnachmittag?
2. Haben Sie Appetit auf ein kleines Dessert nach einer großen
Hauptmahlzeit mit Desserts?
3. Ist es schwierig beim Frühstück die CAD beizubehalten?
4. Ist es einfacher nicht zu essen, als weniger zu essen?
5. Sind Sie besser gelaunt, wenn Sie Süßigkeiten essen?
6. Übergehen Sie Gemüse?
7. Fühlen Sie sich müde nach einer stärke-, kohlenhydratreichen
Mahlzeit?
8. Ist es hart, ohne Snack zu Bett zu gehen?
9. Stehen Sie nachts auf, um etwas zu essen?

Wenn Sie mehrere Punkte bestätigen, sollten Sie die CAD versuchen. Es ist die einfachste Art permanent Gewicht zu verlieren.
Gemeint ist hoffentlich "Fett zu verlieren". Wer möchte schon wertvolle Muskelmasse verlieren :)?


5.3
Wie schnell kann ich Fett verlieren?

Das kann keiner mit Sicherheit sagen.
Manche können jedoch sehr schnell Fett abbauen, besonders Männer. Einige Personen berichten von einem Gewichtsverlust von ca. 250 g pro Woche, andere wiederum haben ca. 500 g bis 1 kg pro Woche verloren. Die Hellers empfehlen einen Gewichtsverlust
von ca. 1% des Körpergewichtes in der Woche.
Bei einem Körpergewicht von 80 kg wären das also 800 g/Woche


5.4
Es erschreckt mich, dass in der Diät so viel Fett ist.

Viele wenden die CAD an, nachdem konventionelle Diäten ohne Erfolg blieben.
Ihre Frage ist verständlich, da uns immer und überall erzählt wird, dass Fett Herzkrankheiten, Krebs und Fettleibigkeit verursacht. Fett ist die Ursache allen Übels.
Die Untersuchungen der Hellers zeigen jedoch, dass das Insulin der
Schuldige ist. Sie sagen, dass ein hoher Fettkonsum weder Herzkrankheiten oder hohe Cholesterinwerte bewirkt, dies jedoch das Insulin.

Das kann ich nur bestätigen. Nachdem ich die konventionelle Ernährung, wenig Fett, viel Kohlenhydrate und Protein, verlassen und die anabole Diät anwende, sind meine Blutwerte so gut wie nie zuvor.
An dieser Stelle ist das Buch von Dr. Lutz: "Leben ohne Brot" zu empfehlen, worin die Aussagen der Hellers bestätigt werden.


5.5
Kann ich diese Diät durchführen und gleichzeitig Vegetarier sein?

 Hier gibt es noch keine Antwort.


5.6
Kann ich diese Diät mit wenig Fett durchführen?

Ja. Sie können fettreiche Nahrungsmittel durch fettarme ersetzen.
Wichtig ist, dass sich kohlenhydratarm zu ernähren.
W
ie soll das gehen? Wenn man zum Bsp. 3000 kcal bis
4000kcal pro Tag benötigt um bei der anabolen Diät Masse aufzubauen? Mit Fett kein großes Problem.


5.7
Sind zwei Tassen Gemüse das Maximum?

 Da gibt es keine definierte Grenze.

5.8 Wie kann ich auf Fragen und Kommentare von neugierigen Verwandten oder
Freunden bzgl. dieser Diät reagieren?

Die Frage kann man nicht mit einer allgemein gültigen Empfehlung
beantworten. Es gibt Leute, die werden kein Verständnis für Ihre Art
der Ernährung haben. Diese werden sagen, dass Sie sich wie SIE ernähren sollen. Wenn Sie kein Interesse an Konflikten haben, meiden Sie diese Personen oder:
1. Machen Sie diese Leute mit medizinischen Fachausdrücken nieder.
Erklären Sie, dass Sie Hyperinsulinismus haben und deshalb Ihre
Ernährung geändert haben. Dabei sollten Sie es belassen.
2. Lügen, lügen, lügen. Wenn Sie zu einem kleinen kohlenhydratreichen
Zwichenimbiß eingeladen werden, sagen Sie "Danke nein" und keine
weitere Erklärung oder sagen Sie "jetzt nicht, lieber etwas später".
Sagen Sie, dass Sie nicht besonders viel essen.
3. Bieten Sie eine einfache Erklärung an. Sagen Sie, dass sie sich Ihre
Ernährungsweise geändert haben, dass sie tagsüber keine Kohlenhydrate essen, nur gegen Abend, dass Kohlenhydrate Sie schläfrig machen. Erwähnen Sie nicht, dass es auch Diät zum Fettabbau ist.
4. Erzählen Sie die Wahrheit. Manche Leute reagieren darauf gnädig oder mit Interesse. Achten Sie aber darauf niemanden zu langweilen.


5.9
Was kann ich zum Frühstück außer Eiern essen?

 Alle Produkte, die kohlenhydratarm sind. Nachfolgend habe ich Ernährungsbeispiele für 2 Tage aufgelistet. Diese Beispiele stammen aus Wolfgang Lutz: "Leben ohne Brot". Die entsprechenden Angaben in Fett/Kohlenhydrate/Protein und Energie in kcal pro Mahlzeit finden Sie im Ernährungsprogramm von EvOS.

Beispiel 1:

Frühstück 2 Tassen Tee
Rührei mit 2 Eiern mit 2 Scheiben gekochtem Schinken
Mittag Klare Gemüsesuppe, Bouillon (200 g)
verschiedene Gemüse (100g)
Frikadellen (150g)
Kräuter, Gewürze
1/2 Ei
Fett zu Braten
Kartoffelpüree (1 mittelgroße Kartoffel)
1 Esslöffel Butter
3 Esslöffel Milch
Blattspinat (100g)
2 Esslöffel Öl, Knoblauch
Bier (1/4l)
Abend Gebackener Camembert (150g)
2 Esslöffe Brösel
Fett zum Ausbacken
Kopfsalat mit beliebigem Dressing
Knödel (3 Stück)
Zwetschgenkompott (2 Esslöffel)

Beispiel 2:

Frühstück 2 Tassen Kaffe mit Milch oder Sahne
1/2 Semmel oder 1 dünne Scheibe Schwarzbrot (25g)
1 Kaffeelöffel Marmelade oder Honig
Butter
1 weiches Ei
Mittag Niere gebraten (150g)
1 Tomate
2 Esslöffel gekochter Reis
kleiner Salatteller
1 Ei
1 Esslöfel Zucker
2 Esslöffel Marsala
Zitronensaft
Bier (1/4 l)
Abend Rindsschnitzel (150g)
1 Scheibe Schinken
1/2 Zwiebel
3 Esslöfel Sahne
Kohl (Wirsing) (200g)
Fett, Salz, Pfeffer


5.10
Wann sollte ich mit der Diät beginnen? worauf muß ich achten?

 Manche Personen haben einige Probleme, wenn Sie mit dieser Art der Diät anfangen.

Es können sich Symptome von Hypoglykämie oder niedrige Blutzucker zeigen. Dies in den ersten 2 Tagen oder der ersten Woche. Keiner ist sich sicher warum das so ist.

Der allgemeine Tipp für diese Personen ist:
- Als Frau sollten Sie mit der Diät bis nach der Periode warten
und früh vor der Ovulation beginnen. Es scheint so, dass die
Insulin Produktion während der Periode höher ist. Das kann zu
starken Blutzuckerschwankungen führen.
- Sie können mit einer gemäßigten Diät beginnen, d.h. sich mehr
Kohlenhydrate erlauben, diese aber dann Woche für Woche reduzieren.
Das Endziel sollten dann annähernd 0 Kohlenhydrate bis maximal 70g Kohlenhydrate pro Tag sein.

- Einige Medikamente können als Insulin Auslöser fungieren. So
z.Bsp. Aspirin.
- In der ersten Woche sollten Sie viel Gemüse und Fett essen.
Das Gemüse hat viele Faserbestandteile und gibt Ihnen eine
sättigendes Gefühl und hilft den Blutzuckerspiegel unter Kontrolle
zu halten. Fett gibt ebenfalls ein längerfristiges Völlegefühl.


6.
Protein Power

Diese Art der Ernährung wurde in dem Buch "Protein Power" von den Dr.en Michael und Mary Dan Eades vorgestellt.
Diese Diät ist der Atkins Diät sehr ähnlich.


Nachfolgend das Wesentliche der Protein Power Diät:
Es gibt zwei Hauptbestandteile:
Die Einleitungsphase und Haltephase.

Die meisten Teilnehmer in dieser Liste

Wie obenbemerkt, konnte ich die Quelle dieser Informationen nicht mehr finden

beschäftigen sich mit Gewichtsverlust und Stoffwechselkontrolle. (Kontrolle von Cholesterin, Blutdruck und Typ II Diabetes).
Das entspricht der Einleitungsphase.
Bei der Einleitungsphase muss man zwischen Personen, die mehr als
20% Körperfett verlieren wollen (Typ I) und Personen, die
weniger als 20% Körperfett verlieren wollen (Typ II),
unterscheiden.
Typ I: 30 g Kohlenhydrate (oder weniger) pro Tag.
Typ II: 55 g Kohlenhydrate pro Tag.

Protein: Im allgemeinen gibt es hier kein Problem. Diese Art
der Ernährung sichert eine ausreichende Proteinversorgung.

Haltephase oder der lebenslange Essplan:
Wenn Sie Ihren idealen Körperfettanteil erreicht haben, oder
wenn Sie Ihrem Idealgewicht nahe sind (ca. 5%), oder wenn sich
Ihre Stoffwechselgrößen stabilisiert haben, dann verlassen Sie
die Einleitungsphase und kommen zur Haltephase.


Steigern Sie Ihre Kohlenhydratzufuhr langsam, bis Ihr
Gewichtsverlust aufhört. Ihre Kohlenhydratzufuhr sollte der
Proteinzufuhr entsprechen
(in meinem Fall 66g).

Diese 66g beziehen sich auf den Autor des Artikels.
Ich persönlich liege im allgemeinen bei 2g Protein pro kg Körpergewicht.


Sie können bei den Kohlenhydraten die Proteinmenge um ca. 30%
übersteigen.
Sollten Sie einmal einen "Ernährungsurlaub" gemacht haben, dann
kehren Sie zu Typ I für 3 Tage zurück, oder so lange, bis
Sie Ihre Idealdaten wieder erreicht haben. Dann können Sie
wieder zur Haltephase zurückkehren.

Noch ein paar Anmerkungen zu Protein Power:
- Sie müssen Ihre minimal notwendige Proteinmenge herausfinden.
Leider konnte ich in dieser Quelle keinen Hinweis finden wie das geht


- Kohlenhydrate sollten auf die verschiedenen Mahlzeiten
aufgeteilt werden, 7 bis 10g. 7g, wenn Sie sich Zwischenimbisse
erlauben, sonst 10g.
- Keine Mahlzeit sollte mehr als 12 g Kohlenhydrate enthalten
- Nehmen Sie ca. 25 g Faserstoffe zu sich
- Vermeiden Sie Produkte, die einfachen Zucker enthalten
- Trinken Sie reichlich Flüssigkeit.
- Vergessen Sie das Training nicht
- Wenn Sie viel Körperfett verlieren wollen, kommen Sie in
der Einleitungsphase in den Zustand der Ketose. Dies können
Sie mit Ketostix überwachen.
- Ein Glas Wein zum Abendessen soll erlaubt sein.





Literaturquellen:  
1 Dr. med. Wolfgang Lutz: Leben ohne Brot. Die wissenschaftlichen Grundlagen der kohlenhydratarmen Ernährung.
I
NFORMED, Fachagentur für Medizin GmbH, Gräfeling, 1998
2 Klaus Arndt & Stefan Korte: DIE ANABOLE DIÄT, Ketogene Ernährung für Bodybuilder, Novagenics Verlag 1997