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Was ist unter konventioneller Ernährung
zu verstehen?
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Konventionelle Ernährung heißt:
- wenig Fett
- viel Kohlenhydrate
- mittlerer Mengen an Eiweiß
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Was passiert, wenn ich Kohlenhydrate esse? Warum
werde ich fetter?
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- der Körper reagiert auf den Verzehr von Kohlenhydraten mit der Ausschüttung
von Insulin
- Steigt der Blutzuckerspiegel durch Kohlenhydrate aus der Nahrung über das obere Limit, sorgt Insulin dafür,
dass der Überschuss zunächst
als Glykogen in Leber oder Muskeln gespeichert wird.
- Glykogen ist eine Speicherform der Kohlenhydrate. Die Leber enthält ca. 60 bis 90g Glykogen, Muskeln zirka
300 bis
- Die Aufnahmefähigkeit der Glykogenspeicher ist also auf wenige
100g beschränkt: was darüber hinaus an Kohlenhydraten zugeführt wird, wird durch Insulin in Fettzellen
eingelagert.
- Sind die Glykogenspeicher erst einmal gefüllt (davon kann man bei einer kohlenhydratreichen Ernährung
ausgehen) bleibt für die überschüssigen Kohlenhydrate nur eines übrig:
Speicherung als Körperfett.
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Was ist am wichtigsten für
den Fettabbau?
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Statt Kohlenhydrate muss der Körper Fett verbrennen oder anders formuliert:
" Von der Kohlenhydratverbrennung zur Fettverbrennung"
Dazu muss der Insulinspiegel gesenkt werden.
Wie wir gesehen haben, sind die Überschüsse an Kohlenhydraten dafür verantwortlich, dass sie, über
die Insulinausschüttung, als Körperfett gespeichert werden.
Wie zum Beispiel zwischen Testosteron und Östrogen eine wechselseitige Beziehung besteht, so besteht auch
zwischen Insulin und Glukagon eine Abhängigkeit.
Insulin hemmt den Glukagonausstoß und umgekehrt. D.h. bei einem hohen Glukagonspiegel wird kein Insulin ausgestoßen.
Glukagon ist deshalb für die Fettverbrennung so wichtig, da es die Feisetzungen
von Fettsäuren aus den Körperdepots zur Energiegewinnung einleitet.
Wenn der Insulinsiegel fällt, wird Glukagon aktiv und leitet die Fettverbrennung ein.
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Warum versagen konventionelle Diäten?
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Zitat aus /3/:
"Wie stark Kohlenhydrate den Fettabbau und den Verlust von Körpergewicht unterbinden, zeigt eine viel
zitierte Studie, die Kekwick und Pawan von der Londoner Universität bereits 1950 veröffentlichten.
Sie setzten einige ihrer Patienten auf eine 1000 kcal-Diät, bei der Fett 90 %
Kalorien lieferte. Die Patientinnen verloren sehr schnell an Gewicht.
Als sie später den gleichen Probanden eine 1000 kcal-Diät verordneten, die zu 90 % aus Kohlenhydraten
bestand, erzielten sie fast keinen Gesichtsverlust.
Dieses verblüffende Ergebnis erklärt, warum viele Übergewichtige mit
einer kohlenhydratbetonten Diät selbst bei sehr begrenzter der Nahrungszufuhr nicht oder nur sehr langsam
abnehmen. Bei ihnen liegt neben einer niedrigen Stoffwechselrate sehr oft auch eine Überproduktion von Insulin
vor, die Glukagon und damit den Fettabbau hemmt.
Der Bodybuilder mit seiner kohlenhydratbetonten, regelmäßigen
Nahrungszufuhr sorgt garantiert dafür, dass sein Insulinspiegel mit jeder Mahlzeit wieder hochschnellt und
der Glukagonspiegel in den Keller geht. Statt Fett abzubauen, lagert er Fett an.
Zwar hat unser Bodybuilder einen Effekt erzielt, was die verringerte Fettspeicherungsrate bei hoher Kalorienzufuhr
angeht (viele kleine Mahlzeiten mit Kohlenhydraten sind unbestritten besser als wenige große), doch den Abbau von Körperfett durch Glukagon hat er den ganzen Tag über unterbunden ein weiterer
Grund, warum Aufbaudiäten immer mit einem Zuwachs an Körperfett einhergehen."
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