©Dr. Tengler
: Literaturquellen:
Was ist ein Skelettmuskel?
Wie ist ein Muskel (Skelettmuskel) aufgebaut?
Woraus besteht eine Muskelfaser?
Wie funktioniert die Muskelkontraktion?
Was sind schnelle bzw. langsame
Fasertypen?
Was sind Myofibrillen, Mitochondrien und was ist Sarkoplasma?
Was ist Hypertrophie?
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Literatur-
quellen |
1 |
Mörike, Bertz, Mergenthaler: Biologie des Menschen, 13. Auflage, Quelle&Meyer Verlag
Heidelbert Wiesbaden,1991 |
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2 |
Günther Vogel, Hartmut Angermann: dtv-Atlas zur Biologie, Band 1, 1984 |
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3 |
Karl-Heinz Scharf, Wilhelm Weber: Cytologie, Materialien für den Sekundarbereich II,
Schrodel Schulbuchverlag GmBH, Hannover, 1984 |
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4 |
Lyle McDonald : The Ketogenic Diet .
First edition, second printing. Morris Publishing 1998 |

Woraus besteht eine Muskelfaser?
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Muskelfasern bestehen zu 75% aus Wasser, zu 20% aus Proteinen und
zu 5% aus Fetten, Glykogen, stickstoffhaltigen Substanzen und Ionen (Kalium, Natrium, Magnesium, Calcium, Chlor).
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Was sind schnelle bzw. langsame Fasertypen?
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Nach Funktion und Struktur unterscheidet man folgende Fasertypen:
Schnelle Fasern oder
Typ II Fasern oder
weiße Fasern: |
Diese Fasern enthalten viele Myofibrillen und wenig
Myoglobin (Myoglobin ist für die Färbung verantwortlich):
Das sind Fasern mit schnellen Kontraktions- und Erschlaffungseigenschaften in Bewegungsmuskeln.
Sie sind insbesondere für anaerobe Ausdauer und Schnellkraft tauglich.
Typische weiße Muskelfasern sind der zweiköpfige Oberarmmuskel (M. biceps brachii) und der Wadenmuskel (M. gastrocnemius). |
Langsame Fasern
oder
Typ I Fasern
oder
rote Fasern: |
Diese Fasern enthalten dagegen wenig Myofibrillen und viel Myoglobin.
Das sind Fasern mit langsamen Kontraktions- und Erschlaffungseigenschaften in Bewegungs- und Haltemuskeln. Sie werden für aerobe Ausdauer und langsame Kontraktionen gebraucht.
Typische Muskeln mit roten Fasern sind die geraden Bauchmuskeln (M. rectus abdominis) und der gerade Schenkelstrecker (M. rectus femoris). |
Zusätzliche Informationen zu den Typ I, Typ IIa und Typ IIb Fasern finden Sie
hier: TypI, TypIIa, TypIIb
Im allgemeinen liegt eine individuell verschiedene Mischung der einzelnen Faserarten vor. Daraus leiten sich entsprechende
Eigenschaften hinsichtlich Ausdauersport oder Kraftsport ab.
Myoglobin: Das Myoglobin
ist der rote Muskelfarbstoff. Es dient als Sauerstoffspeicher in der Muskelzelle.
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Was
ist Hypertrophie?
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Hierbei handelt es sich um die Vergrößerung eines Gewebeareals, an das erhöhte
Leistungen gestellt werden, aufgrund einer Vergrößerung der Einzelzellen. Die Volumenzunahme
des Gewebes beruht also nicht auf einer Vermehrung der Zellen.
Als Beispiel sei hier die Skelettmuskulatur genannt, an der sich durch entsprechendes Training eine Aktivitätshypertrophie
erzielen lässt.
Hier sei auch gleich noch der Begriff Atropie
genannt, da es dies der Horror aller Bodybuilder ist. Werden an ein Gewebe (Muskelgewebe) keine Anforderungen gestellt,
wird es abgebaut.
Wie oben erwähnt werden durch Hypertrophie keine neuen Zellen gebildet, dies geschieht bei der Hyperplasie, welche z.B. durch Wundreiz, aber auch durch
Hormone ausgelöst wird. |
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